Soetwas ist meistens kaum zu beschreiben; ich versuche es trotzdem. Eine Demo zieht an meinem Haus vorbei. Es wird getrommelt und der Sprecher ist dank Lautsprecheranlage gut zu hören. Er spricht in einer mir fremden Sprache. Dann ist er fertig. Da ruft das kleine Mädchen, das gegenüber auf dem Gehweg vorbeirollert: „So, und jetzt noch mal verständlicher, bitte!“

Fand ich lustig…

tja.

März 13, 2007

Kaum hebt der Frühling hier auf St.Pauli mutig sein Köpfchen – stellen die Wirte überall auf die Gehwege ihre Tische; schlürfen die Agentur- und Dienstleistungsarbeiter genüsslich den ganzen Tag ihren Schaumkaffee im Freien, lechzen dabei nach jedem Strahl Sonne; entblößen Menschen freigiebig Hautpartien, die seit September nicht mehr zu sehen waren – sticht mir doch in der Nacht die erste Mücke in die Stirn.

Tja. Es passieren schon Sachen, man hat schon Mitbewohner hier.

radikal…

März 6, 2007

heißt eigentlich nur, an die Wurzel gehen.

1:0

März 5, 2007

Ein altes Hausmittel besiegt die Pharmaindustrie. Nach ausgiebigen Geburtstagsfeiern plagten mich Zahnschmerzen. Auch ein Grund, warum ich nichts von den Krawallen im Schanzenviertel, rund um die Rote Flora, mitbekam, und auch kaum etwas vom Heimsieg des FC.St.Pauli (3:0).

Eine Mundspülung mit reichlich Salzwasser kann stärkste Zahnschmerzen bekämpfen, gerade da, wo die Chemiekeule kläglich versagt.

…und die Knospen singen: Ingmar hat Geburtstag. So sang es meine Mutter mir vor, an jedem zweiten März in den Siebzigern des letzten Jahrhunderts. Dazu passend lupft seit einigen Tagen, aus dem Stumpf meiner Amarylis auf der Fensterbank, eine noch verschlossene Blüte den Kopf.