Will nun in Zukunft mehr danach fragen, was und wie diese Gemeinde St.Pauli wurde, was sie ist und immer noch nicht ist, was sie sein könnte.
Dazu scheint heute am Beginn der Notizen dieser beinahe volle Mond. Und draussen, singen wie so oft die Angetrunkenen unter meinem Balkon. Da lachen und gröhlen sie durch die Nacht, auf St.Pauli ersetzen diese Laute das Zirpen der Grillen. Nein, auf dem Land sind wir nicht, aber in einem Dorf allemal.
Ein Dorf, einverleibt in die Verwaltungseinheit Hamburg, zu dem Teil einer Stadt degradiert. In der Gefahr, aufzugehen in einem Größeren, verplant in das Raster der „wachsenden Stadt“ und dadurch gleichsam entkernt. Ohne Rat, ohne Selbstgefühl, ohne Bestimmung durch sich selbst, durch die Bewohner.
Wohnen wollen viele hier. Zum feiern kommen sie alle. Aber wer will es gestalten und wer versteht seine Gestalt. Also will ich mich auf die Suche machen nach der Gemeinde St.Pauli. Sei es auch nur nach der in meinem Kopf und im Kopf der anderen, denen ich auf dem Weg begegnen mag.
noch da…
senorsenorsenor,hallo,wie geht`s,gefällt mir gut,dein schreiben.will nur kurz grüßen -vielleicht bald auf ein bier? di rüta